Krankengymnastik-Praxis Susanne Piekara
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News

Runter vom Stuhl, denn: Turnen ist 'ne coole Sache!

Was haben Kinder eigentlich vom Turnen und Bewegen? Wenn ein findiger Produzent alles Positive in einen Müsliriegel pressen könnte, dann wäre jetzt der Super-Super-Food-Riegel auf dem Markt. Denn: Bewegung verbessert Konzentration und Lernfähigkeit, trainiert Ausdauer, stärkt die Psyche und die soziale Kompetenz - und macht gute Laune. Den Müsliriegel gibt es zwar nicht, aber es macht ohnehin viel mehr Freude, sich zur Musik zu bewegen. Mit der neuen CD "Turnen ist 'ne coole Sache" von Kinderliedermacher Reinhard Horn geht das ganz leicht.

Reinhard Horns Lieder sind nicht nur passgenau auf Kinder in Kita, Schule und Freizeit zugeschnitten, sie basieren auch auf wissenschaftlicher Expertise. Wer zum Buch "Turnen ist 'ne coole Sache" greift, hält deshalb nicht nur ein sorgfältig konzipiertes Liederheft zur CD in den Händen, sondern gleichzeitig ein gut verständliches Mini-Sachbuch. Mehrere Experten erläutern hier die Zusammenhänge zwischen Bewegung und gesunder Entwicklung. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist dabei, ebenso der Sportwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Bös, Andreas Toba (Deutscher Meister Mehrkampf 2016) und die Deutsche Turnerjugend mit ihrer "Offensive Kinderturnen".

Was sie alle bewegt, klingt in einem Lied von Reinhard Horn dann so: "Runter vom Sofa, runter vom Stuhl / runter vom Sofa, Turnen ist cool. / Bewegen macht Spaß, so bleibst du gesund. / Bewegen macht Spaß, das ist der Grund." Rhythmus, Melodie, Text und Bewegung verschmelzen in den munteren Liedern zu Impulsen, die nur ein Ziel haben: Kinder zu vielfältigen Bewegungsabläufen anzuregen. Dazu gehören die Titel "Wackelpudding", der "Ampeltanz" oder "Rolle, rolle, Purzelbaum!".
Den Erwachsenen geben Reinhard Horn und sein Autorenteam zu jedem Lied leicht verständliche und vor allem abwechslungsreiche Bewegungsideen an die Hand. Der Musikpädagoge und Liedermacher erklärt: "Abwechslung und Spaß sind mir in meinen Liedern sehr wichtig. Es sind ja gerade die vielfältigen motorischen Anregungen und die neuen Bewegungserfahrungen, die in Kinderherzen und Kinderhirnen ein wahres Feuerwerk entfachen."

13.12.2018 DGA | Quelle: PR-Gateway.de (pressrelations)

Ein unscheinbares Problem

Patienten erleben sehr oft, dass es denn Anschein hat, dass sich eine krankhafte Veränderung wie ein Blitzschlag einstellt. Es ist wie angeflogen. Woher kommt das so plötzlich?
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Es bedarf unsere Aufmerksamkeit für die kleinen Entzündungen, die im Körper schon durch kleine Blutergüsse, Brandverletzungen oder entzündete Insektenstiche entstehen. Auch Verstauchungen eines Knöchels oder Schmerzen in Schulter, Fuß und Hüfte bedürfen einer bewussteren Wahrnehmung. Es darf auch unsere Befindlichkeit und Beweglichkeit nach Operationen verstärkt beobachtet werden. Wir alle, Patienten, Ärzte und Physiotherapeuten, sind hier gefordert.

Wir dürfen unser Augenmerk bei erkennbaren Problemen auch auf die vergangenen kleinen Blessuren richten, denn jede noch so kleine Verletzung hinterlässt Spuren. Diese Spuren sind oft nicht sichtbar, sie entstehen aus dieser Verletzung, daraus entwickeln sich Verklebungen oder Verhärtungen. Irgendwann kann dann diese Verletzung als traumatischer Schmerzpunkt in Erscheinung treten. Das nennen wir dann Überbelastung oder Bewegungseinschränkung.

Bereits lange vor dem eigentlichen Schmerzen haben sich schon viele überlastungsbedingte Prozesse in unserem Körper abgespielt. Den Ausbruch erleben und spüren wir erst dann, wenn uns die Schmerzen im Alltag zu sehr behindern.

Deshalb sollte ein jeder von uns, und ist die Verletzung noch so klein, diese Verletzung ins Gesamtbild mit einbeziehen. Wenn wir das schaffen, wird es auch unseren Ärzten und Physiotherapeuten besser gelingen, dem Kern der einzelnen Prozesse auf die Spur zu kommen.

11.12.2018 DGA | Quelle: Like Physio, Kevin Glaser (openPR)

Jede Chance nutzen: Menschen aus dem Wachkoma holen

Wachkoma hört sich für viele nach Hoffnungslosigkeit, nach Einbahnstraße an. Das sieht Anne-Mareike Göbel, Ergotherapeutin im DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e. V.), anders: „Es fallen jährlich etwa drei- bis viertausend Menschen ins Wachkoma, wovon statistisch betrachtet nur etwa 10% dauerhaft in diesem Zustand bleiben werden. Das ist eine sehr positive Prognose.“ Sie und ihre Berufskollegen sind maßgeblich daran beteiligt, die Kommunikation mit Menschen im Wachkoma herbeizuführen, dadurch eine Brücke zur Außenwelt zu schlagen und sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten in Alltagshandlungen einzubinden, also handlungsfähig zu machen. Das erhöht die Chancen dieser Menschen, das Wachkoma zu verlassen.

Wachkoma ist oftmals die Folge von Erkrankungen wie Herzinfarkt, schwerer Schlaganfall, Aneurysma, Toxikationen durch Alkohol- oder Drogenmissbrauch, Endzustände bestimmter Hirnerkrankungen, Verletzungen durch Unfälle mit folgenschweren Kopfverletzungen, Ertrinkungsunfälle und anderen Geschehnisse, die dazu führen, dass das Gehirn mit zu wenig Sauerstoff versorgt wird. Sterben dabei Gehirnzellen im Großhirn ab, können die Betroffenen ins Wachkoma fallen. Wachkoma ist eine Einschränkung des Bewusstseins; diese Menschen kommen daher üblicherweise ohne lebenserhaltende Apparate aus, ihre Spontanatmung und die Herz-Kreislauftätigkeit bleiben erhalten. Ebenso wie ihr Schlaf-Wach-Rhythmus. „Während der Wachphasen haben sie die Augen geöffnet. Die Augen gehen anfangs oft ins Leere oder wandern, ohne zu fixieren. Menschen im Wachkoma zeigen keine von außen als sinnvoll erkennbare Reaktion auf Berührung oder Ansprache.“, beschreibt die Ergotherapeutin Anne-Mareike Göbel die schwierige Situation, in der sich die Betroffenen am Anfang ihrer Intervention befinden. Kommunikationsebene finden Das erste Ziel von Ergotherapeuten, die ambulant mit Menschen im Wachkoma arbeiten, ist, mit demjenigen in Kontakt zu kommen und ihn in Kontakt mit seiner unmittelbaren Umwelt zu bringen. Behutsam bahnen Ergotherapeuten wie Anne-Mareike Göbel die Kommunikation an, indem sie sich – je nach dem auf welche Reize der Patient reagiert – beispielsweise durch eine bestimmte immer wiederkehrende Berührung, ein spezielles, sanftes Geräusch, Musik oder ein Licht ankündigen. So lernen die Menschen im Wachkoma dieses Signal dem Therapeuten zuzuordnen. „Für einen Menschen im Wachkoma führt die Ungewissheit was passiert, nachdem sich die Tür öffnet, häufig zu Anspannung, Stress oder einer Abwehrhaltung. Gibt es eine Spritze, verändert jemand seine Liegeposition? Wird sein Körper mal kraftvoll oder rabiat, mal behutsam bewegt und gedreht?“, erklärt die Ergotherapeutin, warum sie sich in immer gleicher Form ankündigt und dadurch Vertrauen aufbaut. Stellt sie fest, dass derjenige während ihrer Behandlung beispielsweise die Augen sehr intensiv schließt und wieder öffnet, leitet sie ihn an, dass ein längeres Schließen „ja“ bedeutet. „Dann beginne ich mit Fragen, die seine aktuelle Lebenswirklichkeit betreffen.“, schildert Göbel den weiteren Verlauf. Dabei geht es etwa um Radio oder Licht an oder aus, Fenster auf, Fenster zu. Für gesunde Menschen scheint das banal, es ist für sie nicht vorstellbar, wie anstrengend es für einen Menschen im Wachkoma ist, sich zu konzentrieren, genügend Wachheit aufzubringen und in Kommunikation zu kommen. Und dabei inhaltlich dem zu folgen, was der Andere sagt und wissen will – selbst wenn es vermeintlich einfache Fragen sind.

Familienmitglieder einbeziehen Es ist eine typisch ergotherapeutische Herangehensweise, das soziale Umfeld einzubeziehen. Haben Ergotherapeuten einen Zugang zu dem von ihnen betreuten Menschen im Wachkoma gefunden, instruieren sie die Angehörigen, so dass sie, sofern sie es wollen und können, häufiger und intensiver kommunizieren. Was jedoch nicht bedeutet, aus der Zeitung vorzulesen oder Erlebtes zu erzählen. Das hat nichts mit der aktuellen Lage und Lebenswirklichkeit des Betroffenen zu tun, würde ihn überfordern. Um Menschen im Wachkoma anzuspornen, erarbeiten Ergotherapeuten mit deren Angehörigen, was das Leben dieses Menschen vor dem Wachkoma geprägt hat. Ein solches Vorgehen beeinflusst den Entwicklungsprozess maßgeblich. Dazu nochmals ein Blick auf die Zahlen. 30 % der Akutfälle schaffen es, in den ersten Monaten vom Wachkoma ins aktive Leben zurückzukehren; 60% gelingt es, das Wachkoma mit erheblichen, bleibenden Beeinträchtigungen unterschiedlicher Art zu verlassen. „Studien belegen, dass Menschen selbst mit schwersten Erkrankungen den Weg aus dem Wachkoma finden, wenn das soziale Umfeld wie Familienmitglieder oder der Partner daran mitarbeiten und eine gemeinsame Lebensperspektive bieten. Auch durch ihre Haltung.“, so die Ergotherapeutin, die in diesem Zusammenhang von einem Mann im Wachkoma berichtet, dem es trotz schlechter medizinischer Prognose gelang, diesen Zustand zu verlassen und der nach entsprechenden Reha-Maßnahmen wieder zu seiner Frau und den Kindern zurückkam. „Die Frau hat unglaublich um ihn gekämpft, wollte ihn unbedingt wieder zuhause haben, nicht zulassen, dass er sich aus seiner Verantwortung als Familienvater ‚wegschleicht‘.“, verdeutlicht die Ergotherapeutin die Haltung der Frau, die dadurch ihren Mann motiviert hat, aus dem Wachkoma zu kommen. So unterschiedlich, sagt die Ergotherapeutin, lässt sich medizinisches und soziales Potenzial bewerten.

Familienmitglieder befähigen Der Weg aus dem Wachkoma ist meist ein langer, durchaus von Rückschlägen gezeichneter Prozess dessen Ausgang ungewiss ist. Die Entwicklung ist im Einzelfall nicht vorhersehbar. Familienmitglieder und Partner benötigen selbst auch immer wieder Unterstützung, um einen adäquaten Umgang mit den im Wachkoma Liegenden zu erlernen, sowohl auf kommunikativer und emotionaler Ebene als auch in ihren Handlungen. Die Ergotherapeutin Anne-Mareike Göbel zeigt das am Fall einer Dame, die nach einem schweren Schlaganfall im Wachkoma war. Im Gespräch mit dem Ehemann stellte sich heraus, dass das Paar früher auf Reisen am liebsten sofort die Umgebung erkundete. Mit diesem Wissen hat die Ergotherapeutin die beiden in einer Aufgabe und verschiedenen Handlungen zusammengeführt: Die Dame, die sich anfangs – so schien es – schlafend stellte, wenn jemand anders als ihr Ehemann das Zimmer im Pflegeheim betrat, kooperierte, nachdem klar war: das Ziel ist, nachhause zu kommen. Schritt für Schritt ließ sie sich mobilisieren, ließ zu, dass die Pfleger, die Ergotherapeutin und der Ehemann sie aus dem Liegen ins Sitzen, danach in den Rollstuhl und als nächstes aus dem Krankenzimmer herausbrachten. Gleichzeitig hatte der Ehemann wieder eine für ihn bedeutungsvolle Aufgabe: Von der Ergotherapeutin gecoacht und begleitet, lernte er den Umgang mit dem Pflegerollstuhl und was zu tun ist, wenn er mit seiner Frau auf Erkundungstour geht. „Dieser und andere Fälle haben sich so gut entwickelt, weil es gelungen ist, diese Menschen zu erreichen und das, was ihnen wichtig war, auf Handlungen herunterzubrechen, die man mit ihnen im Wachkoma tun kann. Und sie so wieder Lust auf das Leben bekamen.“, fasst die Ergotherapeutin ihre Rolle im interdisziplinären Team bei der Behandlung von Menschen im Wachkoma zusammen.

Informationsmaterial gibt es bei den Ergotherapeuten des DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.); Ergotherapeuten in Wohnortnähe auf der Homepage des Verbandes im Navigationspunkt Service und Ergotherapeutische Praxen, Suche.

SpoHo-Test: Alkoholfreies Bier als Sportgetränk?

Alkoholfreies Bier, Wasser, fettarme Milch, Sportgetränk oder Apfelschorle - was eignet sich am besten, um nach dem Sport den Flüssigkeitsverlust auszugleichen? Die WDR-Servicezeit hat das an der Sporthochschule mit Studierenden und Wissenschaftlerinnen getestet.

Alkoholfreies Bier wird immer beliebter. Vor allem Sportlerinnen und Sportler haben es für sich entdeckt – aber ist es wirklich das richtige Getränk nach intensivem Training? Der WDR hat diese Frage den Ernährungswissenschaftlerinnen Helen Bauhaus und Judith von Andrian vom Institut für Biochemie gestellt. Mit dabei: fünf fitte Studenten der Sporthochschule und der WDR-Vorkoster Björn Freitag.

Zum Beitrag der WDR-Servicezeit geht es hier.

04.12.2018 DGA | Quelle: Deutsche Sporthochschule Köln



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Airflow-Geräte

Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.